Rund 3.000 Industriebetriebe beschäftigen in Hamburg etwa 110.000 Mitarbeiter. Sie erwirtschaften knapp ein Drittel des städtischen Gesamtumsatzes und sind damit ein wichtiger Garant für die wirtschaftliche Stärke der Hansestadt und ihres Umlands.

Kein Wunder also, dass die „Lange Nacht der Industrie“ sich hier besonders großer Beliebtheit erfreut, zumal das Konzept 2008 in Hamburg entwickelt und später von vielen Industrieregionen im Bundesgebiet übernommen wurde.

In diesem Jahr waren 18 Unternehmen dabei

In diesem Jahr hatten 18 Unternehmen, darunter ArcelorMittal, Pfannenberg und Fette Compacting, ihre Werktore für die Öffentlichkeit geöffnet. Die 800 Plätze für die Werktouren waren innerhalb kurzer Zeit vergeben, 1.600 Interessierte hatten sich nach Angaben der Veranstalter beworben.

Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard: „Diese Veranstaltung zeigt eindrucksvoll: In Hamburg wird nicht nur produziert, hier wird Zukunft gemacht! Wer heute in ein Werk geht, schaut in die Welt von morgen: digital, nachhaltig und international.“

Clemens von Frentz
Leiter aktiv-Redaktion Nord

Der gebürtige Westfale ist seit über 35 Jahren im Medienbereich tätig. Er studierte Geschichte und Holzwirtschaft und volontierte nach dem Diplom bei der „Hamburger Morgenpost“. Danach arbeitete er unter anderem bei n-tv und „manager magazin online“. Vor dem Wechsel zu aktiv im Norden leitete er die Redaktion des Fachmagazins „Druck & Medien“. Wenn er nicht in den fünf norddeutschen Bundesländern unterwegs ist, trainiert er für seinen dritten New-York-Marathon.

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