Jedes Jahr wird die NordArt, eine der größten Kunstausstellungen Europas, neu konzipiert und kuratiert. Und jährlich erreichen rund 3.000 Bewerbungen von Künstlern aus aller Welt die Macher in Büdelsdorf.

So war es auch diesmal. Aus den vielen Bewerbungen haben die Organisatoren Werke von 200 Künstlern ausgesucht, die für den Austausch verschiedener Kulturen und ihren Blick auf die Welt stehen.

22.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche

Die Carlshütte, in der einst Eisen geschmolzen wurde, wird durch die NordArt zu einem Schmelztiegel ganz anderer Art: Trotz der verschiedenen Perspektiven einzelner Kulturen wird deutlich, dass Nord und Süd, Ost und West viele Träume und Hoffnungen teilen.

Mehr zum Thema

„Kunst sucht Antworten auf alles, was den Menschen bewegt und berührt“, sagt Wolfgang Gramm, Chefkurator der Kunstschau. „Und der Mensch kann Antworten in der Kunst finden.“

Geografisch gesehen liegen die Schwerpunkte der aktuellen Ausstellung auf den Ländern China, Japan, Polen, Mongolei, Israel und Chile. Zeitgenössische Kunst aus China zeigen 22 Künstler. Die Werke beeindrucken nicht nur durch ihre Ästhetik, Dimensionen und handwerkliches Können, sie offenbaren auch oft einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und spiegeln die Sehnsüchte und Ängste des Individuums in einer globalen Welt wider.

Die seit 1999 jährlich in den Sommermonaten stattfindende NordArt ist das Herzstück des Kunst- und Kulturzentrums „Kunstwerk Carlshütte“. Neben den Gießereihallen mit 22.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche gehören dazu der rund 80.000 Quadratmeter große Skulpturenpark und die ACO Wagenremise.

Weitere Infos: nordart.de

Lothar Steckel
Autor

Als Geschäftsführer einer Bremer Kommunikationsagentur weiß Lothar Steckel, was Nordlichter bewegt. So berichtet er für aktiv seit mehr als drei Jahrzehnten vor allem über die Metall- und Elektro-Industrie, Logistik- und Hafenwirtschaft, aber auch über Kultur- und Freizeitthemen in den fünf norddeutschen Bundesländern.

Alle Beiträge des Autors