Liebherr-Rostock: Rekordumsatz in Jahr 2025

Die Liebherr-Rostock GmbH hat im Geschäftsjahr 2025 mit 694,8 Millionen Euro einen neuen Umsatzrekord erreicht. Dies entspricht einem Plus von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Das Werk steuerte etwa 5 Prozent zum Gesamtumsatz der Liebherr-Gruppe bei, die 2025 rund 15 Milliarden Euro erwirtschaftete. Liebherr-Rostock ist einer der führenden europäischen Hersteller maritimer Umschlaglösungen. Die Produktpalette umfasst Schiffs-, Hafenmobil- und Offshore-Kräne.

Lindal: Besuch vom Wirtschaftsminister

Die Lindal Group will in den kommenden drei Jahren 17 Millionen Euro investieren, um ihr Werk in Wismar grundlegend zu modernisieren. Was dort genau geplant ist, erläuterte Werkleiter Jörg Stromeyer Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (Vierter von links), der das Unternehmen gemeinsam mit Wismars Vizebürgermeister Michael Berkhahn sowie zahlreichen Vertretern der regionalen Wirtschaftsförderung besuchte. 

Lindal ist ein weltweit führender Anbieter in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Ventilen, Aktuatoren und Sprühköpfen für Aerosolprodukte. Das Unternehmen verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in innovativen Dosierlösungen für die Kosmetik-, Haushalts-, Gesundheits-, Lebensmittel und technische Industrie.

Meyer Werft: Kooperation

Die Meyer Werft hat eine Ausbildungskooperation mit dem Übertragungsnetz-Spezialisten Tennet Germany vereinbart. Gegenstand des Vereinbarung ist die berufspraktische Ausbildung zum Industriemechaniker mit Schwerpunkt Offshore, um dem wachsenden Fachkräftebedarf in diesem Segment zu begegnen. 

Unterzeichnet wurde der Kooperationsvertrag von Meyer-Personalleiter Thomas Hebbelmann (links) und seinem Tennet-Kollegen Richard Mays. Zum Auftakt fand ein gemeinsamer Rundgang über das Gelände und durch die Ausbildungswerkstätten der Papenburger Werft statt. Dabei konnten sich die Beteiligten ein Bild von den modernen Ausbildungsbedingungen und den technischen Einsatzmöglichkeiten in dem Betrieb machen.

Klimacampus gegründet

Der Stahlhersteller ArcelorMittal Bremen hat gemeinsam mit der Deutschen Windtechnik AG und einigen anderen Unternehmen den Verein Klimacampus Bremen gegründet. Ziel ist der Aufbau eines modernen Ausbildungs‑Campus, der berufliche Qualifikationen für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und den Klimawandel vermittelt. 

In mehreren Modulen sollen auf der Überseeinsel und weiteren Standorten Ausbildungs- und Trainingszentren entstehen, die eng zusammenarbeiten. Die Finanzen des Vereins verantwortet Michael Hehemann, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer bei ArcelorMittal Bremen. Das Werk produziert jährlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen Stahl und ist in der Region einer der größten Arbeitgeber und mit über 200 Azubis einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe.