Als das Kreuzfahrtschiff „Disney Adventure“ unlängst in Singapur getauft wurde, sorgte das auch in Papenburg für reges Interesse. Denn ohne die dort ansässige Meyer Werft wäre das größte Schiff der Disney-Flotte wohl nie fertig geworden. Nach der Pleite des Auftraggebers Genting war nämlich ernsthaft erwogen worden, das Bauprojekt in Wismar zu stoppen und den Rumpf zu verschrotten.
4.222 Passagiere kann das 340 Meter lange Schiff befördern
Das Kreuzfahrtschiff hat einen Marvel-Themenbereich
Dank der Meyer Werft kam es anders. Sie gründete eine Tochterfirma in Wismar, brachte den Job zu Ende und übergab das Schiff Ende 2025 an den Unterhaltungskonzern Disney, dessen Tochter Disney Cruise Line mit der „Adventure“ nun auch den asiatischen Raum erobern will.
Entsprechend pompös fiel die Tauffeier aus. Der Konzern engagierte als Paten den Hollywood-Star Robert Downey Jr., der vor allem durch seine Rolle als „Iron Man“ bekannt wurde. Sein Auftritt war besonders passend, da das Schiff einen eigenen Marvel-Themenbereich hat. Ebenfalls dabei: Josh D’Amaro, Chairman von Disney Experiences und designierter CEO der Walt Disney Company, und Joe Schott, President von Disney Signature Experiences.
Die Meyer Werft erfreute mit einer hohen Spendensumme
Kurz zuvor hatten Vertreter der Werft ihren jährlichen „Weihnachts-Scheck“ an zwei soziale Einrichtungen übergeben, die je 7.500 Euro erhielten. Hintergrund: Die Werft bittet alljährlich ihre Geschäftspartner, auf die üblichen Weihnachtspräsente für das Unternehmen zu verzichten und stattdessen für gute Zwecke zu spenden. So war Ende 2025 ein Betrag von 15.000 Euro zusammengekommen.

Der gebürtige Westfale ist seit über 35 Jahren im Medienbereich tätig. Er studierte Geschichte und Holzwirtschaft und volontierte nach dem Diplom bei der „Hamburger Morgenpost“. Danach arbeitete er unter anderem bei n-tv und „manager magazin online“. Vor dem Wechsel zu aktiv im Norden leitete er die Redaktion des Fachmagazins „Druck & Medien“. Wenn er nicht in den fünf norddeutschen Bundesländern unterwegs ist, trainiert er für seinen dritten New-York-Marathon.
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